{"id":10274,"date":"2019-05-01T11:24:26","date_gmt":"2019-05-01T09:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/?page_id=10274"},"modified":"2023-07-18T09:08:07","modified_gmt":"2023-07-18T07:08:07","slug":"fruehlingsfest-2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/?page_id=10274","title":{"rendered":"Fr\u00fchlingskonzert 2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Mit Musik in den Fr\u00fchling<\/strong><\/p>\n<p><strong> Der Chor der Banater Schwaben Karlsruhe lud zum Fr\u00fchlingskonzert ein<\/strong><\/p>\n<p>Schon das Plakat und die Flyer machten neugierig; Der Chor hatte unter dem Motto \u201eIm Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten\u201c zu einem Fr\u00fchlingskonzert eingeladen. Und die zahlreich erschienenen Konzertbesucher wurden nicht entt\u00e4uscht, denn sie konnten an diesem Samstag-Abend ein grandioses Konzerterlebnis genie\u00dfen. Die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger, Solisten, sowie die Jugendlichen der Tanzgruppe \u201eBanater Schwabenkinder\u201c, die f\u00fcr die t\u00e4nzerischen Einlagen und die Moderation zust\u00e4ndig waren, boten durch ihre vorbildlich und engagiert vorgetragenen Beitr\u00e4ge einen kurzweiligen und einmaligen Konzertgenuss, der sicherlich nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Beste Voraussetzungen dazu waren das vielf\u00e4ltige, sehr gut ausgew\u00e4hlte und abwechslungsreiche Programm, das Ambiente und die gute Stimmung in der sehr gut besetzten St. Josef-Kirche im Karlsruher Stadtteil Gr\u00fcnwinkel.<\/p>\n<p>Der unter der pr\u00e4zisen und umsichtigen Leitung der Pianistin und Chorleiterin Frau <strong>Sonja Salman<\/strong> gef\u00fchrte Chor hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den allj\u00e4hrlichen Auftritten beim Tag der Heimat, Bundestreffen der Banater Ch\u00f6re, Sommerfest des Kreisverbandes Karlsruhe der Landsmannschaft Banater Schwaben und bei den Weihnachtsfeiern der Kreisverb\u00e4nde Karlsruhe und Rastatt auch je ein Fr\u00fchlings- und ein Herbstkonzert pro Jahr zu veranstalten.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn des ersten Programmteils, welcher dem Fr\u00fchling und der alten Heimat gewidmet war, gab der veranstaltende Chor seine Visitenkarte ab: Mit dem Lied des englischen Komponisten Henry Purcell \u201cDie Welt ist voller Lieder\u201c, welches die Freude, Freiheit, Offenheit und Harmonie des Gesangs zum Ausdruck bringt, sangen sich die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger eindrucksvoll in die Herzen des aufmerksamen Publikums.<\/p>\n<p>Das zweite Lied \u201eGlocken der Heimat\u201c, welches von Robert Pappert komponiert wurde, ging vielen der anwesenden G\u00e4ste ganz besonders \u201eunter die Haut\u201c. Besonders die ersten Zeilen: \u201eAbendglocken klingen durch das gr\u00fcne Tal, Abendlieder singen: Es war einmal. Heimatglocken l\u00e4uten f\u00fcr dich daheim, l\u00e4uten f\u00fcr uns alle den Sonntag ein&#8220;, versetzten den ausmerksamen Zuh\u00f6rer in l\u00e4ngst vergangene Zeiten.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfend vom Chor vorgetragenen Lieder \u201cFr\u00fchlingsanfang\u201c von Manfred B\u00fchler, &#8222;Im Holderstrauch&#8220; von Hermann Kirchner und &#8222;Kleines Fr\u00fchlingslied&#8220; von Felix\u00a0Mendelssohn-Bartholdy waren ausschlie\u00dflich dem Fr\u00fchling gewidmet, der uns Hoffnung auf Verj\u00fcngung im eigenen Leben gibt und die in uns wohnende Lebensfreude zum Erwachen bringt.<\/p>\n<p>Die beiden Sopranistinnen<strong> Melitta Giel<\/strong> und<strong> Irmgard Holzinger-Fr\u00f6hr<\/strong>, die den Chor schon seit fast 30 Jahren in gewohnt professioneller Art und Weise unterst\u00fctzen und dadurch in gro\u00dfem Ma\u00dfe zum anspruchsvollen musikalischen Niveau des Chores ihren Beitrag leisten, verstanden es gekonnt mit dem Lied des Komponisten Antonin Dvorak<br \/>\n\u201eEine kleine Fr\u00fchlingsweise\u201c das Publikum in einen zauberhaften Traum aus Musik und in Fr\u00fchlingsstimmung zu versetzen.<\/p>\n<p>Auch die<strong> S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger des Kleinen Chores<\/strong> konnten mit der Ballade von Hal David und Burt Bacharach \u201cMich st\u00f6rt kein Regen und kein Wind\u201c, welche 1969 f\u00fcr den Film \u201eZwei Banditen\u201c geschrieben wurde, das Publikum begeistern. Dazu pr\u00e4sentierten die Jugendlichen der Tanzgruppe <strong>\u201eBanater Schwabenkinder\u201c<\/strong> eine Tanzeinlage mit dem passenden Accessoire gegen Regen und Wind, n\u00e4mlich dem Regenschirm.<\/p>\n<p>Die hervorragenden Beitr\u00e4ge hielten die Stimmung w\u00e4hrend des ganzen Abends auf hohem Niveau und wurden mit teilweise frenetischem Beifall der Zuh\u00f6rer bedacht.<\/p>\n<p>Nach einer halbst\u00fcndigen Pause, in welcher sich das Publikum mit banatschw\u00e4bischen Kipfeln und Getr\u00e4nken st\u00e4rken konnte, wurde der zweite Teil des Programms er\u00f6ffnet. Dieser beinhaltete ein Strau\u00df \u201eWiener Melodien\u201c, der gekonnt gebunden war und als eine musikalische Liebeserkl\u00e4rung an die sch\u00f6ne Stadt Wien galt. Die schwungvolle Schnellpolka \u201eLeichtes Blut\u201c, welche als erste Polka von Johann Strau\u00df anl\u00e4sslich einer Karnevalrevue w\u00e4hrend der Faschingszeit geschrieben wurde, war f\u00fcr den Chor an diesem Abend das Lied mit dem gr\u00f6\u00dften Schwierigkeitsgrad. Der Chor musste nochmals s\u00e4mtliche Register seines vielseitigen K\u00f6nnens ziehen. Durch die sichere Aussprache und die pr\u00e4zise \u00dcbereinstimmung mit der Pianobegleitung der Chorleiterin und nicht zuletzt durch den beschwingten Polka-Rhythmus konnte der Chor das Publikum eindrucksvoll begeistern.<\/p>\n<p>Und weiter ging es im Programm. Es erklangen nun die \u201eWiener Walzerkl\u00e4nge\u201c des Walzerk\u00f6nigs Johann Strau\u00df, die die Walzerseligkeit des alten Wiens wieder in Erinne-rung bringen sollten. Die t\u00e4nzerischen Einlagen der Jugendlichen der Tanzgruppe \u201eBa-nater Schwabenkinder\u201c zu diesem Walzer waren ein Augenschmaus, absolute Spitzen-klasse. Mit perfekter Disziplin, eindrucksvoll, vielf\u00e4ltig und passend zur Musik pr\u00e4sen-tierten sie ihr t\u00e4nzerisches K\u00f6nnen. Die Choreografie dazu wurde von Frau<strong> Dagmar \u00d6sterreicher<\/strong> erstellt.<\/p>\n<p>Und als die beiden Solistinnen Irmgard Holzinger Fr\u00f6hr und Melitta Giel mit dem Lied<br \/>\n\u201eWien, Wien nur du allein\u201c von Rudolf Sieczynski einf\u00fchlsam die Herzen des Zuh\u00f6rer gesanglich ber\u00fchrten und das Niveau des Abends zum Limit brachten, war wohl allen im Publikum klar, dass dieser Abend noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.<\/p>\n<p>Und zum kr\u00f6nenden Abschluss gab es noch das Sahneh\u00e4ubchen f\u00fcr die sch\u00f6ne Stadt Wien und das Publikum. Es folgten die \u201eWiener Spezialit\u00e4ten\u201c mit altbekannten Liedern wie: \u201eWien, bleibt Wien\u201c, \u201eWie mein Ahnl\u201c, \u201eFiakerlied\u201c, Radetzky-Marsch\u201c und \u201eJa, das alles auf Ehr\u201c. Die Freude der S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger am Singen konnte man f\u00f6rmlich sehen und h\u00f6ren. Es war ein abschlie\u00dfender Ohrenschmaus. Das stets spontan agierende Publikum ging geradezu euphorisch klatschend und auch mitsingend mit. Erst nach mehreren Zugaben entlie\u00dfen die dankbaren und sehr aufmerksamen Zuh\u00f6rer die Akteure und spendeten mit stehenden Ovationen den allseits verdienten Applaus f\u00fcr diesen in der Tat beeindruckenden Konzertabend.<\/p>\n<p>Als Dank f\u00fcr das gute Gelingen dieses Konzerts erhielten die Mitwirkenden je eine Rose. Mit den Dankesworten des Chorvorsitzenden an die Mitgestalter des Konzerts ging ein wundersch\u00f6ner Fr\u00fchlingsabend zu Ende.<\/p>\n<p><strong>Dietmar Giel<\/strong><\/p>\n<p>Foto:<strong> Cornel Simionescu-Gruber<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Fr\u00fchlingskonzert Chor der Banater Schwaben Karlsruhe\" width=\"584\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GUixcVlAbfU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10291\" src=\"http:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DSC00845_n.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Mit Musik in den Fr\u00fchling Der Chor der Banater Schwaben Karlsruhe lud zum Fr\u00fchlingskonzert ein Schon das Plakat und die Flyer machten neugierig; Der Chor hatte unter dem Motto \u201eIm &hellip; <a href=\"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/?page_id=10274\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-10274","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10274"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10274\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11272,"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/10274\/revisions\/11272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bertwin.de\/irmgard-melitta\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}