Tag der Heimat-Karlsruhe 2018

Tag der Heimat in Karlsruhe

Der Tag der Heimat  –  ein Gedenktag an die deutschen Heimatvertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat im Osten Europas verlassen mussten –  wurde auch in diesem Jahr in Karlsruhe vom Bund der Vertriebenen organisiert und gefeiert. Dieser Tag hat in der Bundesrepublik Deutschland einen offiziellen Charakter. Bei der Veranstaltung sprechen regelmäßig Repräsentanten von Stadt und Land. So stand auch in diesem Jahr die Festveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Als Festrednerin war Frau Sylvia M. Felder, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, eingeladen.

Unter der Begleitung der Klängen der Blaskapelle Pfalzklang, marschierten die Mitwirkenden in den voll besetzten Saal der Badnerlandhalle. Nach dem gemeinsamen Singen des Badnerliedes, begrüßte Pfarrer Kraus, Mitglied des Bundes der Vertriebenen, die Gäste. Das gesamte Programm wurde von Frau Melitta Giel moderiert. Nach dem Auftritt des Chors „Lieb Heimatland“ der Deutschen aus Russland, waren wir dran. Obwohl wir uns schon als alte Tanzhasen bezeichnen können, ist es immer spannend, wenn die Kapelle und die Tänzer zum ersten Mal zusammen auftreten ohne eine vorherige, gemeinsame Probe. Wir präsentierten einen neuen Tanz, der bereits vor 25 Jahren von Frau Barbara Fetzer choreografiert und von der Sindelfingener Tanzgruppe getanzt wurde: Die feurige Elisabeth! So wie der Titel es schon aussagt ist es ein sehr schneller Tanz. Es hat alles wunderbar geklappt und wir konnten unsere Zuschauer mit diesem Tanz mal wieder voll begeistern. Auch der zweite Tanz, die „Rosamunde“,  begeisterte das Publikum. Der Chor der Banater Schwaben Karlsruhe unter der Leitung der Pianistin Frau Sonja Salman mit den Solistinnen Melitta Giel und Irmgard Holzinger-Fröhr glänzte mit schönem Gesang. Zahlreiche Ausdrücke wie: „Wunderbar, bravo und ich hatte Gänsehaut“ konnte man begeisternd hören. Zwei Chorlieder wurden von uns, den Banater Schwabenkindern, mit tänzerischen Einlagen begleitet. Schnell wechselten wir unsere Standardkleider wieder  in die banatschwäbische Tracht. Nach der Ansprache von Frau Sylvia Felder tanzten wir die Tänze:  „Gruß aus der Heimat“ und „Veilchenblaue Augen“.

Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Singen der Chöre und dem Publikum. Es wurden die Lieder, “ Die Gedanken sind frei, Kein schöner Land und zum Schluss die Deutsche Nationalhymne“ gesungen. Kurzweilig und schön, so kann man den Nachmittag beschreiben.

Banater Schwabenkinder